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Herzlich Willkommen auf der Website des Geschichtsvereins Region Bludenz!

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Freitag, 4. Mai 2012, 19 Uhr
Remise Bludenz
Jahreshauptversammlung

20 Uhr
"Lebensbedingungen in Bludenz seit 1900"
Vortrag von Dr. Brigitte Truschnegg

Der Geschichtsverein, Region Bludenz feiert heuer sein 25-jähriges Gründungsjubiläum. "Es wird nicht ein Jahr der großen Feierlichkeiten werden, vielmehr wollen wir historisch Interessantes in Wort und Bild bieten. Der Fokus wird dabei auf das Thema Schwabenkinder gelegt. Dieser spannenden Thematik wollen wir uns im November widmen", so Geschichtsverein-Obmann Otto Schwald.

In der Jahreshauptversammlung am Freitag, 4. Mai, wird die 103. Ausgabe der Bludenzer Geschichtsblätter präsentiert. Es wird die des zweite Ausgabe des im Jahre 1991 erschienenen "Bludenz in alten Ansichten" sein.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung spricht die Historikerin Dr. Brigitte Truschnegg zu "Was macht(e) Bludenz für seine Bewohner/innen zum Städtle? Kollektive und individuelle Lebensbedingungen in Bludenz seit 1900". Erinnerungen sind eine wichtige Quelle für die Mentalitätsgeschichte. Die zahlreichen im Rahmen der Erarbeitung des zweiten Bandes der Geschichte der Stadt Bludenz geführten Gespräche mit Bludenzer/innen zeichnen unterschiedliche Bilder von den Lebensbedingungen in Bludenz im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Eine spannende Auseinandersetzung mit der jüngeren Vergangenheit von Bludenz wie Auszüge aus den aufgezeichneten Gesprächen auf anschauliche Weise dokumentieren.




Dienstag, 15. Mai 2012, 19 Uhr
Aula des Bundesgymnasiums Bludenz
Unerhörter Mut. Eine Liebe in der Zeit des Rassenwahns.
Buchvorstellung von Dr. Alfons Dür

Zu Ostern 1942 befreit der 22-jährige Deutsche Heinrich Heinen unter lebensgefährlichen Bedingungen seine jüdische Braut Edith Meyer aus dem Ghetto von Riga. Gemeinsam flüchten sie Richtung Schweiz, wo sie hoffen, eine Zukunft für ihre Liebe zu finden. In Feldkirch an der Grenze zur Schweiz scheitert ihre Flucht. Heinen wird wegen Rassenschande verurteilt, versucht aber auch noch im Gefängnis, seine Braut zu retten und mit ihr in die Schweiz zu fliehen. Nach Überwältigung von Wachebeamten durchsucht er mit mehreren Mithäftlingen das Gefängnis von Zelle zu Zelle nach seiner Braut. Vergeblich: Edith Meyer war am Tag zuvor nach Innsbruck verbracht worden, von wo sie nach Auschwitz deportiert wurde. Heinen und ein mit ihm aus dem Gefängnis ausgebrochener Mithäftling werden auf der Flucht erschossen, ein weiterer Mithäftling wird wegen seiner Beteiligung am Gefängnisausbruch zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Alfons Dür berichtet in seinem Ende Februar 2012 im Haymon Verlag in Innsbruck erschienenen Buch "Unerhörter Mut. Eine Liebe in der Zeit des Rassenwahns" an Hand von Originaldokumenten über die dramatische Flucht dieses Liebespaares aus dem Ghetto von Riga zur Schweizer Grenze und die Geschehnisse in Feldkirch.




 

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